Migration im Alter

Die Themen Gesundheit und Pflege gewinnen mit zunehmendem Alter an Bedeutung. Gleichzeitig stellen sie für viele Familien mit Zuwanderungsgeschichte eine Herausforderung dar. 

Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) befasst sich mit allen Fragen rund um Integration, Migration, Antidiskriminierung und das Zusammenleben in unserer Stadt. Ob Sprache und Bildung, Zuwanderung und Aufenthalt, Religion und Weltanschauung, LSBTIQ, Vereinsleben oder Alltagsfragen: Das AmkA leistet Grundlagenarbeit und Beratung, es arbeitet in Kooperationen und eigenen Projekten und hat eine eigene Fördertätigkeit.

Das Institut für Soziale Infrastruktur hat im Jahr 2013 eine Analyse der Angebotsstruktur in Einrichtungen der Altenhilfe für ältere Migrant*innen in Frankfurt am Main erstellt. Die Ergebnisse der Untersuchung finden Sie hier.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat 2012 einen Forschungsbericht herausgegeben: Peter Schimany, Stefan Rühl, Martin Kohls: „Ältere Migrantinnen und Migranten. Entwicklungen, Lebenslagen, Perspektiven.“ Das Ziel des Forschungsberichtes ist es, den Forschungsstand zu älteren Migrant*innen zusammenzutragen sowie statistische Daten und empirische Befunde zu beleuchten, die sich mit verschiedenen Aspekten der Lebensqualität im Alter beschäftigen.  

Fachforum Altenhilfe für ältere Migrant*innen in Frankfurt am Main

Am 24. Januar 2013 haben das Amt für multikulturelle Angelegenheiten und das Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt ein Fachforum veranstaltet, an dem rund 100 Expert*innen teilnahmen, um sich über Entwicklungen und Erfahrungen in der Altenhilfe mit Schwerpunkt auf der Arbeit mit älteren Migrant*innen auszutauschen. Die Dokumentation gibt einen guten Einblick in die behandelten Themen und kann unter publikation.amka@stadt-frankfurt.de kostenlos bestellt werden.

Interkulturelle Angebote im Bereich der offenen Altenhilfe in Frankfurt am Main

Die Website „Vielfalt bewegt Frankfurt“ bietet eine Kontaktliste zu interkulturellen Angeboten im Bereich der offenen Altenhilfe. Hier finden Sie die Beratungsstelle HIWA des Deutschen Roten Kreuzes, das Seniorenprojekt Cafe (H)alteplatz im türkischen Volkshaus, die Kreativwerkstatt des Frankfurter Verbandes, die Migrationsfachberatung im Internationalen Familienzentrum, das Interkulturelle Beratungs- und Bildungszentrum für Frauen, Mädchen und Senior*innen, den interkulturellen Seniorentreff OASI ALTe in Höchst, Pro Seniore – eine interkulturelle Begegnungsstätte italienischer Senior*innen  sowie den Treffpunkt Sachsenhausen für Spanisch sprechende Migrant*innen.

Forum für eine kultursensible Altenhilfe

Das Forum für kultursensible Altenhilfe ist ein freier Zusammenschluss von Verbänden, Migrant*innen-Organisationen und Institutionen aus Altenhilfe und Migrationsarbeit. Es arbeitet selbstverantwortlich auf Basis einer Selbstverpflichtung der beteiligten Organisationen. Hier erfahren Sie mehr.

Die Heinrich- Böll-Stiftung beleuchtet in einem umfangreichen Dossier die Lebenssituation älterer Migrant*innen in Deutschland. Heinrich Böll Stiftung(2012): Dossier: Altern in der Migrationsgesellschaft

Deutsches Zentrum für Altersfragen

Das Deutsche Zentrum für Altersfragen ist ein auf dem Gebiet der sozial- und verhaltenswissenschaftlichen Gerontologie tätiges wissenschaftliches Forschungsinstitut, dessen Zweck es laut Satzung ist, „Erkenntnisse über die Lebenslage alternder und alter Menschen zu erweitern, zu sammeln, auszuwerten, aufzubereiten und zu verbreiten, damit dieses Wissen mit Blick auf die mit dem Altern der Bevölkerung einhergehenden gesellschaftlichen und sozialpolitischen Herausforderungen im Sinne einer wissenschaftlich unabhängigen Politikberatung nutzbar gemacht werden kann“ www.dza.de

Gefördert aus Mitteln der Stadt und des Jobcenters Frankfurt am Main und des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

 

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