Themenwoche im Filmforum Höchst: Leben und Tod

Unter dem Motto Leben & Tod zeigt das Filmforum Höchst der Frankfurter Volkshochschule vom 12. – 18.10.2023 vier herausragende Filme.

Der Tod verleiht dem menschlichen Leben Bedeutung. Vier Filme, in Zusammenarbeit mit der VHS Educational Vacation, beschäftigen sich auf lustige, einfühlsame und ergebnisoffene Weise mit Formen des Abschieds: Charlie Hubners jüngste Regiearbeit „Sophia, Death and I“, der Klassiker „Harold und Maude“, der exzellente japanische Film „Nokan – Die Kunst des Ausklangs“ und der Schweizer Dokumentarfilm „Being There – Da sein“.

Sophia, der Tod und ich
Charly Hübner | DE 2023 | FSK 12 | 90 Min.

12.10.2023, 14.10.2023, 16.10.2023, 18.10. 2023
20:30 Uhr

13.10.2023, 17.10.2023 (SDH-U)
18:30 Uhr

Der Film basiert auf dem Bestseller-Roman des Musikers Theis Uhlmann. Nachts klingelt bei Reiner der Tod, in Form des Sarges Morten. Doch er lässt ihn, zu Reiners Überraschung, nicht sterben. Sofia hat ein Treffen mit ihrem Ex-Freund zum Geburtstag ihrer Mutter Lore. Gemeinsam beginnt eine Reise, die zu Reiners siebenjährigem Sohn Johnny führt. Er hat ihn seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen. All dies geschieht unter der mächtigen Aufsicht Gottes und des Erzengels Michaela.

„Sophia, der Tod und ich“ ist eine verrückte, lustige, berührende und bewegende Geschichte, die im Leben wirklich zählt.“

Okuribito / Nokan – Die Kunst des Ausklangs
Yojiro Takita | JP 2010 | FSK 12 | 131 Min.

Fr, So (OmU) | 20:30 Uhr

In dem japanischen Film „Nokan – Die Kunst des Ausklangs“, Preisträger des Oscars für den besten nicht englischsprachigen Film, sowie des japanischen Filmpreises in zehn Kategorien, setzt sich Regisseur Yôjirô Takita mit dem Tabuthema Tod auseinander. Der arbeitslose Cellist Daigo Kobayashi, der im malerischen Norden Japans lebt, reagiert auf eine lukrative wie missverständliche Stellenanzeige. Das sich als Reisebüro verstandene Unternehmen widmet sich den „letzten“ Reisen. Nach anfänglicher Abneigung erkennt Kobayashi die traditionelle Aufbahrung der Toten als seine Bestimmung, die er mit zunehmender Ernsthaftigkeit verfolgt. Zunächst schlägt ihm Ablehnung von Bekannten wie auch von seiner Frau entgegen. Doch die Respektlosigkeit und Wut der Angehörigen verwandelt sich bald in schier grenzenlose Dankbarkeit und Anerkennung. Der Film zeigt, dass auch der Tod versöhnlich sein kann.

Harold and Maude
Hal Ashby | US 1971 | FSK 12 | 91 Min.

12.10.2023 (OmU) 18:30 Uhr
17.10.2023 (dt.) 20:30 Uhr

„Es gibt viele Menschen, denen es Freude macht, tot zu sein. Aber sie sind gar nicht wirklich tot. Sie drücken sich bloß vor dem Leben.“

Harold Chasen möchte seine großbürgerliche Mutter mit theatralischen Selbstmordinszenierungen und seinem Faible für den Tod aus der Fassung bringen. Er wächst in guten Verhältnissen auf. Seine Mutter versucht für ihn eine Frau zu finden. Dem entzieht er sich mit makabren Streichen. Er erfreut sich am Besuch von Beerdigungen, für die er sich einen schwarzen Leichenwagen zulegt. Bei solch einer Beerdigung lernt Harold die 79-jährige Maude kennen. Mit humorvoller Dreistigkeit und einer großen Lebensfreude gewinnt sie sein Herz. Durch die Liebe zu ihr beginnt er, sich zu verändern. Harold schmiedet schon gemeinsame Zukunftspläne, muss jedoch feststellen, dass Maude ungewöhnliche wie klare Vorstellungen von ihrem Ableben hat.

Die Filmmusik stammt von Cat Stevens und enthält mit „Don’t Be Shy“ und „If You Want to Sing Out, Sing Out“ zwei Stücke, die speziell für den Film komponiert wurden. Die Originalaufnahmen der anderen Lieder stammen von den Alben „Mona Bone Jakon“ und „Tea for the Tillerman“.

Being There – Da Sein
Thomas Lüchinger | CH 2016 | 96 Min. | OmU

Sa & Mi 18:30 Uhr.

Im Film  „Being there – Da sein“ geht es um vier Menschen, die in verschiedenen Kulturen Sterbende bis zum Tod begleiten. Mit dem Blick auf ihre eigene Sterblichkeit zeigen sie Möglichkeiten, wie man für Sterbende in ihrer letzten Lebensphase da sein kann. Ihr Verhältnis zu Tod und Sterben ändert sich.

Wann:
12.1018.10.2023

Wo:
Filmforum Höchst
Emmerich-Josef-Str. 46a
65929 Frankfurt

Kontakt:
Filmforum Höchst
Emmerich-Josef-Straße 46a
65929 Frankfurt Höchst
Tel: 069 21245664
Programm-Ansage und Kartenreservierung
Tel: 069 21245714
E-Mail: filmforum.vhs@stadt-frankfurt.de

Kosten/Eintrittspreise:
Freitags & sonntags Kinderfilme:      3,-€
Montag – Sonntag Abendvorstellungen:   7,-€
Mit Frankfurt-Pass 50% ermäßigt:    3,50 €
(gilt nur für die Abendvorstellung)

Anfahrt:
Öffentliche Verkehrsmittel: S-Bahn Linie S1 und S2, 10 min ab HBF
Regionalbahn R10, R12, R13, RB20 und RE20
Bus Linie 50 – 59, 253 und 804 Station Frankfurt Höchst Bahnhof (ca. 4 min. Fußweg)
Parken: Höchster Markt, direkt um die Ecke vom Kino, kostenfrei!

 

Gefördert aus Mitteln der Stadt und des Jobcenters Frankfurt am Main.

 

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