Telefonischer Kontakt in Corona-Zeiten

Die Isolation aufgrund des Corona-Virus stellt die deutsche Gesellschaft vor eine große Herausforderung. Senior*innen, die in diesen Zeiten besonders auf sich achten müssen, sind oftmals von der Außenwelt abgeschnitten. Für diese Menschen und Ihre Angehörigen gibt es telefonische Angebote, bei denen angerufen werden kann.

Kaum noch jemand geht vor die Tür, nur noch das Nötigste soll erledigt werden. Da ist es kein Wunder, dass die Einschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus nachweislich aufs Gemüt schlagen. Eine Umfrage des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) zeigt, dass das Einsamkeitsempfinden der Deutschen ab 46 Jahren während der Corona-Pandemie deutlich zugenommen hat. Im Sommer 2020 lag der Anteil sehr einsamer Menschen im Alter von 46 bis 90 Jahren demnach bei knapp 14 Prozent und damit 1,5-mal höher als in den Vorjahren. Dabei gibt es keinen wesentlichen Unterschied zwischen Frauen und Männern, Menschen mit hoher oder niedriger Bildung oder zwischen mittlerem und hohem Alter – in der Pandemie sind die Einsamkeitsraten in allen diesen Gruppen in gleichem Maße erhöht, heißt es.

Gegen Einsamkeit kann man etwas tun. Einfach reden tut definitiv gut. Hier finden Sie Service-Nummern, die Sie anwählen können, um zu reden, Ihre Sorgen mitzuteilen und sich mit jemanden auszutauschen. Angebote mit der 0800 als Vorwahl sind in der Regel kostenlos.

Telefonseelsorge, Tel: 0800 /  111 011 1 , 0800 / 111 022 2 oder 116 123
24 Stunden an 365 Tagen

Evangelische Kirche (Nordkirche), bundesweit, Tel: 0800 / 504 060 2
Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr

Silbernetz (bundesweit), Tel: 0800 / 470 809 0
zwischen 8 bis 22 Uhr

Deutsche Depressionshilfe, Tel: 0800 / 334 453 3
Montag, Dienstag und Donnestag von 13-17 Uhr, Mittwoch und Freitag von 08:30-12:30 Uhr

Katholische Kirche (Haus der Volksarbeit), Tel: 069 / 150 110 8
Mittwochs von 8 bis 15 Uhr

Bürgertelefon NRW (bundesweit), Tel: 0221 / 911 910 01
Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr

Goethe-Universität (Abteilung Psychologie und Psychotherapie), Tel: 069 / 798 238 49
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10-13 Uhr

Goethe-Universität (Zentrum für Psychotherapie), Tel: 069 / 798 466 66
Montag bis Freitag von 15-21 Uhr, Samstag und Sonntag von 16-20 Uhr

Krisendienst Frankfurt, Tel: 069 / 611 375
Täglich von 9 Uhr bis 1 Uhr

Gesundheitsamt Frankfurt (Sozialpsychiatrische Dienst), Tel: 069 / 212 333 11
Montag, Dienstag und Donnerstag von 9-12 Uhr und 13-16 Uhr, Freitag von 9-13 Uhr

SeeleFon (Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen), Tel: 0228 / 710 024 24
Montag bis Donnerstag von 10-12 und 14-20 Uhr, Freitag von 10-12 und 14-18 Uhr

Mutes (Muslimisches Seelsorge-Telefon, bundesweit), Tel: 030 / 443 509 821
Täglich, rund um die Uhr

Telefon Doweria (russischsprachige Seelsorge-Telefon Diakonie Berlin-Brandenburg), Tel: 030 / 440 308 454
Täglich, rund um die Uhr

Gefördert aus Mitteln der Stadt und des Jobcenters Frankfurt am Main und des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

 

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