Kaiserpfalz franconofurd – ein Schaufenster zu Frankfurts langer Geschichte

Im Zentrum der neuen Frankfurter Altstadt präsentiert das Archäologische Museum Frankfurt am Main in der Kaiserpfalz franconofurd (ehemals „Archäologischer Garten“) die ältesten erhaltenen Gebäudereste Frankfurts und lockt jährlich zahlreiche regionale und internationale Besucher*innen an.

Die Kaiserpfalz franconofurd bietet in neuer architektonischer und musealer Gestaltung und geschützt durch das „Stadthaus am Markt“ ein Schaufenster in die Ursprünge der Stadt Frankfurt am Main: ein römisches Bad, die Mauern des karolingischen Königshofes, spätmittelalterliche Keller – Spuren aus rund 2000 Jahren Stadtgeschichte. Darüber hinaus werden ausgewählte Funde aus den Grabungen im Herzen der Frankfurter Altstadt in einem neuen Ausstellungsraum präsentiert.

Der Name „Franconofurd“ geht auf die Schreibweise zurück, die sich in der ältesten urkundlichen Erwähnung der Stadt findet, einer am 22. Februar 794 im Auftrag von Karl dem Großen ausgestellten Urkunde, mit der er dem Kloster St. Emmeram zu Regensburg verschiedene Äcker und Wiesen schenkte. Diese Urkunde wurde mit großer Wahrscheinlichkeit in einem Vorgängerbau der Kaiserpfalz angefertigt. Im Juni 794 versammelten sich hier auf Einladung Karls des Großen hochrangige Kirchenvertreter des Frankenreiches zur Synode von Frankfurt.

Wann:
13:00-17:30 Uhr (Dienstag – Sonntag, Dauerausstellung)

Wo:
Archäologisches Museum Frankfurt

Kontakt:
Archäologisches Museum Frankfurt
Karmelitergasse 1
60311 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 212 358 96
E-Mail: info.archaeolmus@stadt-frankfurt.de

Anmeldung:
Nicht erforderlich

Kosten:
Kostenfrei

Informationen zur Barrierefreiheit
Die „Kaiserpfalz franconofurd“ ist barrierefrei

Gefördert aus Mitteln der Stadt und des Jobcenters Frankfurt am Main.

 

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