Ad-hoc-Aktion: Vollständiger Impfschutz nach einmaliger Impfung

In Frankfurt ist eine Sonder-Impfaktion mit dem Produkt von Johnson & Johnson angelaufen. Bis einschließlich kommenden Sonntag können sich Impfwillige im Impfzentrum Frankfurt immunisieren.

Wie die Stadt Frankfurt mitteilt, können sich alle Kurzentschlossene bis einschließlich Sonntag, 11. Juli mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson im Impfzentrum Frankfurt immunisieren lassen. Bei der Impfung mit  Johnson & Johnson ist ein vollständiger Impfschutz bereits durch eine einmalige Impfung gewährleistet. Der Impfschutz beginnt bei diesem Impfstoff etwa 14 Tage nach der Impfung. Das Angebot richtet sich an alle Bürger*innen ab 18 Jahren, die in Frankfurt gemeldet sind.

2.600 Impfungen in den kommenden Tagen
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson grundsätzlich für Personen über 60 Jahren. Aber eine Impfung mit dem selbigen Impfstoff ist auch für Personen ab 18 nach individueller Risikoabwägung im Rahmen einer ärztlichen Aufklärung möglich. Die Anmeldung erfolgt über das stadteigene Terminland-Portal. Gesundheitsamtsleiter Peter Tinnemann dazu: „Wer sich jetzt schnell mit nur einer Impfung immunisieren lassen will, kann sich in den nächsten Tagen spontan dafür entscheiden. Wir geben mit unseren Sonder-Impfterminen in den kommenden Tagen 2.600 Impfwilligen die Möglichkeit, schnell und unkompliziert zum vollständigen Impfschutz zu kommen. Wir freuen uns, wenn das Angebot von vielen genutzt wird.“

Wie die Stadt Frankfurt weiterhin mitteilt, seien im Frankfurter Impfzentrum und durch die mobilen Impf-Teams bisher insgesamt über 438.000 Impfungen gegen COVID-19 durchgeführt worden – allein in der Festhalle waren es demnach über 220.000 Erst- und 139.000 Zweitimpfungen. Unterdessen kommt aus Berlin vom Robert Koch-Institut (RKI) die Information: Nur noch eine Stadt in ganz Deutschland weist aktuell eine höhere zentrale Corona-Kennziffer auf als die Mainmetropole. Das ist Eichsfeld in Thüringen. An dritter Stelle in dieser Statistik kommt Offenbach.
HK

Gefördert aus Mitteln der Stadt und des Jobcenters Frankfurt am Main.

 

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