13. Deutscher Senior*innentag: Wir. Alle. Zusammen.

Am 24. November 2021 richtet die Stadt Hannover den 13. Deutschen Senior*innentag aus. Die Veranstalter erwarten an drei Tagen rund 15.000 Teilnehmer*innen und Besucher*innen, darunter zahlreiche prominente Gäste – wie Uschi Glas, Frank-Walter Steinmeier, Margot Käßmann oder Klaus Töpfer.

In diesem Jahr präsentiert der Deutsche Senior*inentag mehr als 150 Einzelveranstaltungen und viele weitere Angebote zu allen Themen des Älterwerdens. Unter dem Motto „Wir. Alle. Zusammen.“ will diese Großveranstaltung vom 24. bis zum 26. November ein Zeichen für das gemeinschaftliche Ziel setzen, bis ins hohe Alter ein gesundes und aktives Leben möglich zu machen. Vor dem Hintergrund der schnell fortschreitenden Impfkampagne ist dieses Event als Präsenzveranstaltung geplant: „Nach den Monaten des durch die Pandemie erzwungenen Rückzugs wollen viele wieder aktiv sein, sich mit anderen austauschen, sich engagieren“, sagte Franz Müntefering, Vorsitzender der Bonner BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, bei einer digitalen Auftaktveranstaltung mit mehr als 200 Gästen.

Highlight der Mega-Veranstaltung dürfte die feierliche Eröffnung im Hannover Congress Centrum (HCC) sein. Dort wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier seine Festrede halten. Er ist auch der Schirmherr des 13. Deutschen Senior*innentages, wie bereits 2018 beim 12. Deutschen Senior*innentages in Dortmund. Nach der Eröffnung geht es weiter mit Vorträgen, Mitmach-Angeboten, Workshops, Podiumsdiskussionen, einer Messe und einem Unterhaltungsprogramm. Auf rund 6.000 Quadratmetern stellen Unternehmen unterschiedlicher Branchen, Verbände, Organisationen und öffentliche ihre Angebote für ältere Menschen vor.

Gesprächsrunden, Vorträgen und Lesungen im Focus

Viele prominente Gäste aus Gesellschaft, Wissenschaft und Politik erwartet die Teilnehmer*innen beim Programm im Kuppelsaal. Uschi Glas, Walter Sittler und der BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering etwa sprechen über ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Älterwerden und gehen der Frage nach, welche Verantwortung Personen tragen, die wie sie in der Öffentlichkeit stehen. Die deutsche Journalistin und Schriftstellerin Gabriele von Arnim liest aus ihrem Buch „Das Leben ist ein vorübergehender Zustand“ vor, in dem sie ohne Tabus von dieser Zeit als Frau eines Kranken berichtet. Es geht um ihre Gefühle, die von Angst bis Zärtlichkeit spannen, und um seinen Willen, trotz allem in Würde zu leben. Denkanstöße zu den Fragen, wie wir alt werden wollen und welche Rolle dabei das neue Verhältnis zwischen Generationen spielt und wie Altersbilder das Älterwerden in Zukunft beeinflussen werden, gibt der Soziologe und Theologe Prof. Dr. Reimer Gronemeyer.

Die Zukunft im Blick: sozial, ökologisch und wirtschaftlich

Großen Fragen zur Wohlstandssicherung, zum Klimaschutz und zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse für aller Menschen gehen Ise Bosch, Stifterin und Autorin, Prof. Dr. Klaus Töpfer, Bundesumweltminister a.D. und ehemaliger Exekutivdirektor des Umweltprogramms der UN sowie Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Umweltwissenschaftler und Mitglied des Club of Rome, in einem gemeinsamen Gespräch nach. Sei abschließend noch gesagt, dass auch die ehemalige Bischöfin und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Margot Käßmann, aus ihrem Buch „Freundschaft, die uns im Leben trägt“ vorlesen wird. Ein Buch, das „eine Hommage an die Freundschaft ist und aufzeigt, wie wichtig tragende Beziehungen vor allem auch in Zeiten von Krisen sind“, heißt es dazu.

Zum Background: Alle drei Jahre findet der Deutsche Senior*innentag in einem anderen Bundesland statt, zuletzt 2018 in Dortmund mit rund 14.000 Teilnehmer*innen. Er wird von der Bonner BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen ausgerichtet und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Weitere Förderer sind das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, die Region Hannover und die Landeshauptstadt Hannover. Der Deutsche Senior*innentag wird außerdem von den Unternehmen Pfizer und Novartis unterstützt.

Alle Informationen zu der 3-tätigen Veranstaltung sind im Programmheft und auf der Internetseite abrufbar. Das Programmheft kann kostenfrei, auch in größerer Stückzahl, bestellt werden und steht als barrierefreie Datei zum Download (5 MB) bereit.

Gefördert aus Mitteln der Stadt und des Jobcenters Frankfurt am Main.

 

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