Wohnen im Alter: Welche Wohnform ist die richtige?

Für Senior*innen gibt es neben dem herkömmlichen Pflegeheim auch alternative Wohnformen. Eine Auswahl an hilfreichen Anlaufstationen für Interessierte.

Wohnen für Hilfe

Das Bürgerinstitut bringt ältere Menschen, die Hilfsdienste benötigen und über ausreichend Wohnraum verfügen, mit jungen Menschen – insbesondere Studierende und Auszubildende – zusammen, die dringend bezahlbaren Wohnraum suchen. Diese Wohnpartnerschaften zwischen Alt und Jung werden vom Bürgerinstitut vermittelt und begleitet. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite des Bürgerinstituts.

Barrierefreies Wohnen

Für Senior*innen, aber auch für Familien mit Kleinkindern sind barrierefreie Wohnungen von großer Bedeutung. Wir möchten Ihnen einen kleinen Überblick über wichtige Informationsquellen geben. Diese erheben keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, können Ihnen aber bei Ihren Planungen möglicherweise weiterhelfen. Mehr dazu unter www.nullbarriere.de.

Gemeinschaftliches Wohnen

Immer mehr Menschen überlegen im Alter mit anderen Menschen zusammenzuziehen. Auch hier gibt es Hilfen, um geeignete Mitbewohner*innen zu finden, oder bei der Umsetzung Unterstützung zu erhalten. Eine wichtige Anlaufstelle ist das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. Geplante und realisierte Wohnprojekte haben sich dort zusammengeschlossen, um neue Wohnformen zu entwickeln. Auf der Seite des Netzwerks können Sie bereits realisierte und im Bau befindliche Wohnprojekte und Wohninitiativen kennen lernen. Auch der Caritasverband hat ein Anlaufbüro für Seniorengruppen, die das gemeinschaftliche Wohnen zum Ziel haben.

Wohnen und Nachbarschaftoswald-bericht
Ein Forschungsprojekt der Goethe-Universität unter Leitung von Prof. Oswald hat die Bedeutung des Wohnens in der Nachbarschaft für gesundes Altern untersucht. Unter dem Titel „Hier will ich wohnen bleiben“ wurden die Ergebnisse im Jahr 2013 veröffentlicht. Prof. Oswald und sein Team untersuchten in den ausgewählten Stadtteilen Bockenheim, Nordweststadt und Schwanheim das Lebensgefühl älterer Mitbürger*innen bezogen auf die Versorgungssituation in ihrem Quartier, Wohnbedingungen, Soziale Kontakte und soziale Teilhabe und das Erleben der Nachbarschaft. Die BHF-Bank-Stiftung fördert die Professur für interdisziplinäre Alternswissenschaft im Fachbereich Erziehungswissenschaften seit dem Jahr 2009.

Gefördert aus Mitteln der Stadt und des Jobcenters Frankfurt am Main und des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

 

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